LILLY und LARA sind langjährige Kartenlegerin und Seherin. Unserer Kunden schätzen die grosse Erfahrung und unser Gabe. Ueberzeugen sich sich davon! Rufen Sie uns an! Wir stehen Ihnen fast 24 Stunden zur Verfügung.
Das Kartenlegen als Teilbereich der Wahrsagerei hat eine lange Tradition. Da man dazu zunächst nicht mehr als ein Kartenspiel braucht, erfreut sich das Kartenlegen auch bei Laien größter Beliebtheit und avancierte in den letzten Jahren
zu einer regelrechten Modeerscheinung, die von vielen Skeptikern
belächelt wurde. Doch immer wieder sind selbst die größten Skeptiker
verblüfft, über die erstaunliche Treffsicherheit, die ein erfahrener
und geübter Kartenleger bei der Deutung der Karten erzielt.
Wie gelingt es einem erfahrenen Kartenleger, aus den Karten präzise
Aussagen über unsere Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu machen?
Wer hat das Kartenlegen erfunden und wie funktioniert
es eigentlich? Warum gibt es so viele verschiedene Kartendecks und wo
liegen die Unterschiede? Bei welcher Art von Fragen oder Problemen kann
das Kartenlegen Hilfestellung leisten? Diese Fragen möchten wir Ihnen im Folgenden beantworten und damit ein wenig Licht in das Geheimnis des Kartenlegens bringen.
Zunächst ein kurzer Überblick über die Historie des Kartenlegens:
Die Ursprünge des Kartenspiels finden sich im China des 7. bis 12.
Jahrhunderts. Diese Kartenspiele wurden bereits sehr früh auch zu
Wahrsagezwecken herangezogen. Erste Hinweise auf die Ausbreitung des
Kartenspiels in Europa finden sich im 14. Jahrhundert. Von der Kirche
als “Gebetsbuch des Teufels” bezeichnet, wurden sie vielerorts zunächst
verboten. Dies mag auch daran liegen, dass das Kartenspiel vermutlich
über Araber, Ägypter oder fahrendes Volk aus dem Orient nach Europa
gebracht wurde. Zigeuner beherrschten schon sehr früh die Kunst des
Wahrsagens mit Hilfe von Spielkarten. Von Hand bemalte Karten mit
höfischen Motiven erfreuten sich jedoch schon bald großer Beliebtheit
beim europäischen Adel, der das Kartenspiel gesellschaftsfähig machte.
Einem breiteren Publikum wurde das Kartenspiel erst durch die
schnellere und preiswertere Vervielfältigung per Holzschnittdruck
zugänglich.
Das Verwenden von Spielkarten zum Kartenlegen entwickelte sich um 1800 zu einer großen Mode in Frankreich, die auch
Staatshäupter wie Napoleon und seine Frau Joséphine in ihren Bann zog.
Eine der bekanntesten Kartenlegerinnen dieser Zeit war die französische
Wahrsagerin Marie Anne Lenormand (1772 - 1843), der Namensgeberin für
die bis heute verwendeten Lenormandkarten. Sie sagte mitunter anderem Napoleons Sturz sowie den gewaltsamen Tod des französischen Revolutionsführers Robespierre voraus.
Bis heute hat das Wahrsagen durch Kartenlegen nichts von seiner Faszination verloren und die Dienste von
professionellen Kartenlegern werden von Menschen aus allen
Altersgruppen und Gesellschaftsschichten in Anspruch genommen. Um Ihnen
einen Überblick über die Vielfalt der beim Kartenlegen verwendeten Wahrsagedecks zu geben, möchten wir Ihnen die wichtigsten hier kurz vorstellen:
Die wohl bekannteste Art des Kartenlegens und das Tarot: Es wird daher häufig auch als Königsdisziplin der Kartenlegekunst
bezeichnet. Das Tarotdeck, das wahrscheinlich bereits im 14.
Jahrhundert aus den Skatkarten entwickelt wurde, war im 18. Jahrhundert
als normales Spielkartendeck bereits sehr beliebt und verbreitet.
Ende
des 18. Jahrhunderts setzte dann die Benutzung als Wahrsageinstrument
durch okkultistisch-esoterische Gesellschaften ein, die sich zu dieser
Zeit überall in Europa bildeten. Heute gibt es hunderte Tarotdecks,
welche sich teilweise nur in Details, teilweise aber sehr erheblich
voneinander unterscheiden.
Auf welchen Prinzipien beruht das Kartenlegens mit Tarotkarten?
Das Tarot besteht aus 78 Karten, die sich in 22 große Arkane und 56
kleine Arkane unterteilen. Die Symbole der Tarotkarten, vor allem die
der 22 großen Arkane, geben das Unterbewusste wieder. Dieser
Zusammenhang wurde auch von bekannten Psychoanalytikern, wie dem
Schweizer Tiefenpsychologen C.G. Jung (1875 - 1961) anerkannt.
Jede Karte des Tarot ist die Versinnbildlichung eines Ereignisses oder einer Eigenschaft. Beim Kartenlegen mit den Tarotkarten werden Bilder des kollektiven Unterbewusstseins
sichtbar gemacht. Die bereits erwähnten großen Arkanen besitzen die
Fähigkeit, uns etwas zu lehren, während die kleinen Arkanen für
bestimmte Grundzüge des Verhaltens stehen. Beim Kartenlegen können diese Karten Ihnen eine ganz persönliche Botschaft übermitteln
und Ihnen aufzeigen, welcher Weg oder welche Entscheidung für Sie die
aktuell notwendige ist. Das Tarot kann Ihnen somit einen tiefen
Einblick in Ihre eigene Psyche gewähren und Ihnen aufzeigen, welche
Ängste und Zwänge momentan Ihr Leben bestimmen. Diese Erkenntnis ist
die Grundvoraussetzung zur Befreiung und der erste Schritt auf dem Weg
aus einer Krise.
Ein erfahrener Kartenleger liest aus den Karten Ihre aktuelle
Lebenssituation heraus und gibt Ihnen Auskunft über Ihre Partnerschaft.
Die Karten geben konkrete Entscheidungshilfen in schwierigen
Lebenslagen und verhelfen Ihnen zu einer allgemeinen Orientierung
darüber, wo Sie im Leben gerade stehen und wohin Ihr Lebensweg Sie
führt.
Die wohl bekanntesten Tarotdecks sind das Crowley-Tarot (entstanden
1912) und das Rider-Waite-Tarot (entstanden 1910). Diese Formen des Kartenlegens unterscheiden sich vom traditionellen Tarot jedoch lediglich geringfügig durch andere Darstellungsweisen.
Lenormandkarten sind Wahrsagekarten, deren
Entstehung der bereits erwähnten französischen Wahrsagerin Marie Anne
Lenormand zugeschrieben wird. Das verwendete Kartendeck entstammt dem
traditionellen Tarot, ist jedoch auf 36 mit sehr aussagekräftigen
Bildern ausgestattete Karten reduziert. Diese Bilder stellen Szenen des
normalen Lebens dar, die auf direkte Weise unser Unterbewusstsein
ansprechen. Beim Kartenlegen spielt auch die Lage
einer Karte eine große Rolle. Die umgebenden Karten werden stets in die
Deutung miteinbezogen und können diese beeinflussen, bisweilen sogar
umkehren.
Im Gegensatz zum Tarot können beim Kartenlegen
mit Lenormandkarten ganz konkrete Ereignisse in der nahen Zukunft
vorhergesagt werden, z.B. ob eine bevorstehende Prüfung bestanden wird,
ob ein Jobangebot ins Haus steht oder welche Wende ein
Beziehungsproblem nehmen wird. Aufgrund der zeitlosen Alltagssymbolik
verwenden erfahrene Kartenleger die Lenormandkarten häufig für
Ratsuchende, die bisher noch keine bis wenig Erfahrung mit Orakelkarten
haben.
Eine weiteres verwendetes Wahrsagedeck sind die so genannten Kipperkarten,
die wahrscheinlich von Susanne Kipper gegen Ende des 19. Jahrhunderts
entworfen wurden. Die 36 durchnummerierten Karten stellen jeweils ein
bestimmtes Ereignis oder eine Person dar. Die Besonderheit des
Kipperdecks sind die zahlreichen Personenkarten (z.B. “guter reicher
Herr”), die für Personen aus dem Umfeld des Ratsuchenden oder aber auch
für Charaktereigenschaften oder bestimmte Situationen stehen können.
Eine weitere Besonderheit beim Kartenlegen mit den
Kipperkarten ist, dass die verwendeten Bilder häufig ganz konkrete
Ereignisse oder Situationen beschreiben (z.B. “traurige Nachricht” oder
“guter Ausgang in der Liebe”), was bei der Interpretation sehr
hilfreich sein kann. Da die Kipperkarten archetypische Strukturen und
Verhaltensweisen des Menschen widerspiegeln haben die zeitlosen
Darstellungen bis heute nichts von ihrer Aktualität eingebüßt. Durch
die klare, fast naive Bildsymbolik erreichen diese Klassiker der
Kartenlegekunst auch heute noch auf direktem Weg das menschliche
Unterbewusstsein.
Die ursprünglichen Wahrsagekarten, aus denen sich vermutlich alle bisher erwähnten Wahrsagedecks entwickelt haben, sind die Skatkarten.
Dieses Kartendeck, bestehend aus 32 Karten mit französischem Bild und
vier Farben (Herz, Karo, Kreuz und Pik), findet sich wohl in jedem
Haushalt und jeder wird es bereits einmal in der Hand gehabt haben.
Auch mit diesen Karten kann man Kartenlegen? Das kann
man in der Tat! Im Mittelpunkt des Kartenbildes liegt stets eine
Personenkarte. Bei Frauen ist dies die Herz-Dame, bei Männern der
Herz-König. Links davon liegen Ereignisse aus der Vergangenheit und
rechts davon Ereignisse aus der Zukunft. Oberhalb der Personenkarte
befinden sich Dinge, Ereignisse und Personen, die den Fragesteller
beherrschen. Analog dazu liegen unterhalb der Personenkarte Dinge,
Ereignisse und Personen über die der Fragesteller herrscht. Je nach
Lage und Zusammenhang kann eine Karte beim Kartenlegen also völlig verschiedene Bedeutungen haben.
Eine letzte Variante des Kartenlegens, die wir Ihnen vorstellen möchten, sind die so genannten Engelskarten, die ebenfalls aus dem ursprünglichen Tarot entwickelt wurden. Bei dieser Form des Kartenlegens
stellt jedoch jede Karte einen Engel dar, der bestimmte
Persönlichkeitseigenschaften, Tugenden oder Prinzipien verkörpert.
Diese Versinnbildlichungen dienen dem Kartenleger als Medium, um über
die Karten Engelsbotschaften zu empfangen. “Warum bin
gerade ich in dieser scheinbar ausweglosen Situation und wie kann ich
mich selbst daraus befreien?” sind Fragen, die die Engelskarten
beantworten können. Darüber hinaus können sie auch Auskunft über andere
Menschen und deren Verhaltensmotivation geben und somit darüber
aufklären, warum ein Freund oder Bekannter sich Ihnen gegenüber in
einer bestimmten Art und Weise verhält und was diesen Menschen dabei
antreibt. Es ist insbesondere für Menschen von Interesse, die an Ihrer spirituellen
Weiterentwicklung und der Öffnung ihres Bewusstseins arbeiten möchten.
Bei allen Wahrsageformen mittels Kartenlegen ist
die Deutung der jeweiligen Kartenbilder in starkem Maße von der
Erfahrung und Intuition des Kartenlegers ab. Das bloße Nachlesen oder
Auswendiglernen reicht leider nicht aus. Das Kartenlegen gilt nicht umsonst als eine hohe Kunst unter den Wahrsagemethoden.
Um
wirklich präzise Vorhersagen aus den Kartenbildern herauslesen zu
können, bedarf es einer gut ausgeprägten Medialität, eines geschulten
Einfühlungsvermögens und einer langjährigen Erfahrung.
Lilly & Lara verfügen über diese Voraussetzungen und freuen sich darauf, Sie beim Kartenlegen von Ihren Fähigkeiten überzeugen zu können und Ihnen bei Ihren
speziellen Fragestellungen hilfreich zu Seite stehen zu können. Wir
wünschen Ihnen auf jeden Fall viele hilfreiche Erkenntnisse und
Einsichten, die Sie auf Ihrem persönlichen Lebensweg auf positive Weise
weiterbringen!
Weiterführende Informationen zu den Themen Kartenlegen, Tarot, Lenormandkarten, Kipperkarten, Zigeunerkarten erhalten Sie auf Wikipedia (logo unten anklicken!)
Kartenlegen - Die andere Definition
Das Kartenlegen
ist auch in unserer modernen Zeit geheimnisumwittert. Viele Menschen
können sich nicht erklären, wie die Karten Nachrichten für uns
bereithalten können, die geübte Personen beim Kartenlegen
zu deuten vermögen? Soll es möglich sein, dass Kartenleger aus den
Wahrsagekarten Ereignisse und Angelegenheiten aus der Vergangenheit,
der Gegenwart und der Zukunft eines Menschen anhand der Karten sehen
können? All diese Vorgänge lassen sich aber erklären und wir möchten
das große Mysterium, von dem das Kartenlegen umgeben ist, lüften. Im
Folgenden wollen wir schildern, wie das Kartenlegen entstand, wie es
abläuft, welche unterschiedlichen Kartendecks existieren und welchen
Nutzen wir aus den Botschaften der Karten ziehen können.
Die Geschichte der Wahrsagekarten, die man auch Divinationskarten
nennt, beginnt mit der Erfindung der Spielkarten, im China des 7.
Jahrhunderts. Die aus dem Würfelspiel hervorgegangenen Karten wurden
aber nicht nur zum Spielen eingesetzt, sondern dienten allmählich auch
zur Erstellung von Orakeln und damit zum Kartenlegen . Ende des 13. und
Anfang des 14. Jahrhunderts erreichten die Spielkarten auch Europa,
stießen hier aber auf vehemente Ablehnung durch die Kirche, die im
Kartenspiel ein „Teufelswerk“ sah. Je mehr Verbreitung das neuartige
Spiel aber in der Aristokratie fand, desto salonfähiger wurde es auch
im Abendland.
Auch hier war es nur eine Frage der Zeit, bis das Kartenspiel auch zum Kartenlegen verwendet wurde. Am Anfang wurde das Kartenlegen
vor allem vom Fahrenden Volk praktiziert, das diese Kunst aus dem Osten
nach Europa brachte und das Wahrsagen anhand von Spielkarten sehr gut
beherrschte. Allgemein gesellschaftsfähig wurde das Kartenlegen
aber erst in den Pariser Salons des 18. Jahrhunderts, in denen bekannte
Wahrsager wie Antoine Court (Künstlername: Court de Gébelin) oder
Marie-Anne Lenormand (Künstlername: Sybille von Paris) verkehrten.
Marie-Anne Lenormand, auf die auch die nach ihr benannten
Wahrsagekarten zurückgehen, war die wohl berühmteste Wahrsagerin aller
Zeiten. Zu ihren Kunden zählten hochrangige Persönlichkeiten wie die
französischen Revolutionäre Marat und Robespierre, ja sogar Kaiserin
Josephine, Kaiser Napoleon und Russlands Zar Alexander I. Als sie durch
das Kartenlegen den Tod von Marat und Robespierre und
den Sturz Napoleons voraussagte, gelange sie zu großer Berühmtheit und
stattlichem Reichtum.
Auch heute sind viele Menschen von der Treffsicherheit erfahrener
Kartenleger bei der Deutung der Karten überrascht. Einige von Ihnen
werden sich vermutlich schon öfter gefragt haben, warum es beim
Kartenlegen eine solche Vielzahl an verschiedenen Wahrsagekarten gibt
und wodurch sich diese unterscheiden. Dies ist eine der einfacheren
Fragen zum Thema Kartenlegen und rasch zu beantworten : Am besten ist
es wohl, wenn wir Ihnen die wichtigsten Wahrsagekarten sowie deren
Ursprünge, Eigenheiten und Nutzungsmöglichkeiten vorstellen.
Lassen Sie uns mit dem Tarot beginnen, der für viele Kartenleger als die wichtigste Disziplin beim Kartenlegen gilt. Fast alle Menschen haben schon von Tarot gehört, wissen aber ansonsten sehr wenig über das Kartenlegen
in dieser Form. Die Entstehungsgeschichte des Tarot ist weitgehend
unbekannt, eine Verbindung mit dem antiken Ägypten gilt als
ausgeschlossen, da es damals noch keine Spielkarten gab. Bekannt und
auch belegt ist aber die Tatsache, dass Tarotkarten erstmals im Mailand
des späten 14. und frühen 15. Jahrhunderts in Umlauf kamen und in den
folgenden Jahrhunderten langsam ihre heute bekannte Form erhielten. Die
Tarotkarten sollen tief in unserem Unterbewusstsein verankerte Gefühle
und Erfahrungen wiedergeben – so dass das Kartenlegen auch Bedeutung für die Psychologie hat, wie der bekannte Psychoanalytiker C. G. Jung bestätigte.
Wie überhaupt beim Kartenlegen ,
so ruft auch der Tarot Bilder aus dem kollektiven Unterbewusstsein
hervor. Jede Karte zeigt ein bestimmtes Symbol, das für eine
Begebenheit oder eine Charaktereigenschaft steht. Was geschieht nun
beim Kartenlegen mit einem Tarotdeck? Der Tarot
gliedert sich in 22 große und 56 kleine „Arkana“, was wörtlich
„Geheimnisse“ bedeutet. Die großen Arkana sind die Trümpfe, während man
bei den kleinen Arkana vier „Hofkarten“ (König, Königin, Ritter und
Bube) und zehn „Zahlenkarten“ pro Farbreihe (Stäbe, Kelche, Schwerter
und Scheiben/Münzen) unterscheidet – die Farbreihen stehen ebenfalls
für gewisse Verhaltensmuster.
Beim Kartenlegen werden Karten zunächst gemischt
und anschließend nach konkreten Legemustern ausgebreitet. Die
Kartenbedeutungen ergeben in Kombination mit den dabei entstehenden
Kartenpositionen die Bedeutungsinhalte. So gewinnt der versierte Könner
beim Kartenlegen tiefe Einblicke in die augenblickliche Situation des
Fragestellers und kann ihm Wege aus einem etwaigen Tief zeigen und ihm
bei anstehenden Entscheidungen hilfreich zur Seite stehen. Die Aussagen
der Karten verraten dem Rat Suchenden auch, wie er sich von Zwängen und
störenden Faktoren befreien kann. Das Kartenlegen mit Tarotkarten
gestattet aber auch einen Blick in die Zukunft ebenso wie in die
Psyche, zeigt Ängste und Wünsche auf und legt sogar offen, wie gut es
in der Partnerschaft läuft.
Heute verwendet man beim Kartenlegen vor allem zwei Decks aus der
ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts: Das Rider-Waite-Tarot und das
Crowley-Tarot sind nach ihren Schöpfern benannt und gleichen –
abgesehen von der Art der Bilder – den meisten anderen Tarotdecks.
Lenormandkarten sind dem Tarot sehr ähnlich und werden ebenfalls gerne
zum Kartenlegen verwendet. Wie oben erwähnt,
verdanken sie ihren Namen der Wahrsagerin Marie-Anne Lenormand. Im
Unterschied zum Tarot umfasst ein Lenormanddeck aber nur 36 Karten, die
in erster Linie Alltagsszenen darstellen.
Beim Kartenlegen mit den Lenormandkarten helfen diese Symbole dem
Kartenleger bei der Interpretation von Situationen. Die Karte mit der
Grundbedeutung „Wolken“ steht zum Beispiel für Unklarheiten, die Karte
mit dem Namen „Schlange“ deutet auf Verwicklungen hin. Wie beim Tarot
werden beim Kartenlegen die umliegenden Karten in die Deutung
einbezogen und können die Grundaussage einer Karte mehr oder weniger
deutlich verändern. Mit Lenormandkarten werden – anders als beim Tarot
– konkrete Begebenheiten beim Kartenlegen erkennbar.
Kipperkarten sollen nach der Berliner Wahrsagerin
Susanne Kipper benannt sein, die diese angeblich um 1873 entwarf. Viele
sehen aber eher eine Verwandtschaft des Namens mit dem Wort „Kipper“,
der sich im Dreißigjährigen Krieg auf Münzfälscher bezog. Ein
Kipperdeck umfasst 36 nummerierten Karten, die Menschen oder Ereignisse
darstellen. Typisch für die Kipperkarten ist die große Zahl an
Personenkarten, die für Leute aus der Umgebung des Fragestellers oder
für bestimmte Lebenslagen stehen. Die Deutung beim Kartenlegen
mit Kipperkarten scheint auf den ersten Blick recht einfach zu sein, da
die Symbolik unmissverständlich anmutet – man denke etwa an Karten wie
„Reise“ oder „traurige Nachricht“. Ganz so einfach ist die Sache aber
nicht: Die Aussagen können wesentlich vielschichtiger sein, als man
zunächst annehmen würde.
Zum Kartenlegen können auch Skatkarten dienen,
obwohl diese eigentlich als Spielkarten konzipiert wurden. Das in
Deutschland im Jahre 1820 erfundene Deck besteht aus 32 Karten, die ein
französisches Bild mit den Farben Karo, Herz, Kreuz und Pik oder ein
deutsches Bild mit den Farben Eichel, Grün, Rot und Schellen tragen
kann. Beim Kartenlegen mit Skatkarten liegt im Zentrum eine
Personenkarte, links und rechts davon Karten, die auf Ereignisse aus
Vergangenheit und Zukunft hinweisen, darüber liegen Karten für Menschen
oder Begebenheiten, die den Fragenden dominieren, und darunter Karten
für Menschen oder Begebenheiten, die vom Fragesteller dominiert werden.
Im Gegensatz zu den Kipperkarten gibt es sehr wenige Personenkarten
– nur König, Dame (dt. Ober) und Bube (dt. Unter). Je nach der beim
Kartenlegen entstandenen Position kann jede Karte verschiedene
Bedeutungen haben. Die Karo Acht etwa steht für ein kleines Geschenk,
kann aber auch eine erfreuliche Nachricht oder ein freundliches
Gespräch symbolisieren. Die Deutung hängt in hohem Maße von der
Erfahrung und dem Einfühlungsvermögen des Kartenlegers ab.
Nun wollen wir noch einen Blick auf die Engelskarten werfen, eine
Variante beim Kartenlegen , die sich wachsender Popularität erfreut.
Auch die Engelskarten sind dem Tarot entlehnt, doch stellt jede Karte
einen anderen Engel dar, der eine besondere Charaktereigenschaft
symbolisiert. Der Kartenleger versucht, über das Kartenlegen
Engelsbotschaften zu erhalten. Auch das Kartenlegen mit den
Engelskarten gibt Hinweise auf Auswege aus einer schwierigen
Lebenslage. Engelskarten beschreiben beim Kartenlegen den Fortgang einer Angelegenheit und empfehlen entsprechende Vorgangsweisen.
Das Kartenlegen ist eine hohe Kunst, die neben der exakten Kenntnis
der Kartenbilder und der verschiedenen Legemuster auch sehr viel
Intuition und Übung erfordert, um zutreffende Deutungen vorzunehmen.
Unsere erfahrenen Berater freuen sich, Sie von den wunderbaren
Möglichkeiten beim Kartenlegen zu überzeugen und Ihnen bei Ihren
Anliegen und Problemen die entsprechende Hiilfestellung zu geben!
Hellsehen
Der Begriff Hellsehen
wurde bisher mit so vielen Dingen in Verbindung gebracht, dass eine
ziemliche Verwirrung herrscht. Wir werden deshalb versuchen, hier so
einfach wie möglich zu beschreiben, was Hellsehen eigentlich ist. Man kann Hellsehen
als eine Erweiterung der Aufnahmefähigkeit bezeichnen, die es möglich
macht, Ereignisse der Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit in
fließendem Übergang wahrzunehmen. Hellsehen hat nichts mit Wahrsagen
oder Prophezeiungen zu tun, sondern ist im Sinne von „klarem Sehen“,
„klarem Hören“ oder „klarem Fühlen“ zu verstehen und bezieht sich nicht
auf normale physische Sinneswahrnehmungen.
Bei diesem Vorgang geht es geht um Informationen, die auf
paranormalem Weg empfangen werden. Das geschieht mit dem so genannten
„dritten Auge“, das sich in der Hypophyse, einem erbsengroßen Organ an
der Schädelbasis über der Nasenwurzel, befindet. Daraus können wir
schließen, dass die Menschheit ursprünglich die Fähigkeit zum Hellsehen
besaß, diese Gabe im Laufe der Evolution den meisten von uns aber
abhanden gekommen ist.
Die berühmteste Hellseherin der Vergangenheit war Pythia, die durch
das Orakel von Delphi in die Geschichte einging. Durch aus der Erde
aufsteigende Dämpfe wurde sie in Trance versetzt und man glaubte, dass
in diesem entrückten Zustand der Gott Apollon aus ihr sprach. Sie gab
ihre Eingebungen an Priester weiter, die sie für die Ratsuchenden
interpretierten. Weltbekannt wurde auch der Arzt Michel de Notredame,
besser bekannt als Nostradamus, der bereits im 16. Jahrhundert die
großen Ereignisse der Weltgeschichte auf Jahrhunderte voraussah. Er
gewann durch Hellsehen das Vertrauen der Königin von
Frankreich, Katharina von Medici, weil er den Tod Ihres Mannes, König
Heinrich II. bei einem Turnier prophezeit hatte.
Nach diesem Ausflug in die Vergangenheit, wieder zurück zur
Definition des Hellsehens: Wenn man von der Reinkarnationstheorie – der
Lehre von der Wiedergeburt – ausgeht, könnte man sagen, dass das
Hellsehen den Einblick in die geheimnisvolle Akasha-Chronik darstellt.
Dort sollen sämtliche Ereignisse der gesamten Menschheit aus Gegenwart,
Vergangenheit und Zukunft aufgezeichnet sein. Stellen Sie sich etwa
eine CD-ROM mit einer immens großen Speicherkapazität vor, von der man
zeit- und raumübergreifend Informationen über Menschen und Ereignisse
abrufen kann.
Die Eingebungen beim Hellsehen
können spontan erfolgen. Das gelingt nach Aussagen der so genannten
Medien am besten im Zustand entspannter Gelassenheit. Aber das Medium
kann sich auch auf eine bestimmte Frage konzentrieren. Um diese Gabe zu
trainieren, gibt es bestimmte Techniken. So kann beispielsweise durch
gewisse Meditationsformen das Tor zum Unterbewusstsein geöffnet werden.
Manche Medien verwenden auch einen bestimmten Gegenstand,
beispielsweise eine Kerze, eine Kristallkugel oder die Karten, um Ihre
Konzentration zu bündeln. Da beim Hellsehen keine zeitlichen Grenzen
existieren, ist der Hellsichtige in der Lage, Ereignisse zu sehen, die
in der Vergangenheit passiert sind oder aber Dinge vorauszusehen, die
in der Zukunft geschehen werden. Ebenso können mittels Hellsehen
Ereignisse wahrgenommen werden, die gegenwärtig irgendwo auf unserem
Planeten stattfinden.
Hellsehern wird auch die Fähigkeit zugeschrieben, vermisste Personen
vor dem inneren Auge sehen zu können. Nicht ohne Grund nimmt die
Kriminalpolizei immer wieder die Hilfe von Hellsehern in Anspruch, um
verschwundene Menschen zu suchen oder um ungeklärten Verbrechen auf die
Spur zu kommen – die dem Hellsehen zu verdankende
Erfolgsrate ist dabei erstaunlich hoch. Selbst in der Spionageabwehr
wurde und wird weltweit mit dem Einsatz übersinnlicher Fähigkeiten
experimentiert.
Dem Hellsehen verwandt ist übrigens das so genannte Chanelling. Das
Chanel-Medium wirkt sozusagen als Kanal für Botschaften aus der
geistigen Welt. Kontakte können beispielsweise zu Engeln, zum
Geistführer oder zu Verstorbenen hergestellt werden. Das Medium erhält
von den angesprochenen Wesen Antworten auf die gestellten Fragen.
Astrologie
Die meisten Menschen kennen ihre Sternzeichen, wissen jedoch nicht viel über Astrologie .
Entdecken Sie also mit uns die Ursprünge der Sterndeutung und ihren
Einfluss auf unser Schicksal. Sie werden bald erkennen, welche Vorteile
Ihnen die Astrologie für Ihr weiteres Leben bringen kann.
Zuerst einmal eine kurze Definition der Astrologie :
Es handelt sich hier um uralte Erkenntnisse, die darauf zurückgehen,
dass unser Schicksal sehr eng mit der Konstellation der Sterne in
Zusammenhang steht. Der Begriff „Astrologie“ kommt
aus dem Griechischen und setzt sich zusammen aus astron (Stern) und
logos (Wort; über etwas sprechen). Sinngemäß könnte man also sagen: die
Sterne richtig interpretieren.
Seit eh und je haben Menschen Antwort auf die Frage nach der Zukunft
gesucht. Ganz besonders zu Zeiten, in denen Krisen, Katastrophen und
Krankheiten über sie hereinbrachen. Aber auch in ruhigen, glücklichen
Tagen, wollte man Gewissheit darüber, wie es weiter geht und wie die
Chancen in Sachen Liebe, Gesundheit und Beruf stehen. Angesichts des
überwältigen Eindrucks des nächtlichen Sternenhimmels kamen die
Menschen auf die Idee, die Sterne zu befragen. Und damit war der
Grundstein für die Lehre der Astrologie gelegt.
Die ältesten Schriften über die Astrologie stammen aus dem
Zweistromland, also aus Mesopotamien. Unter der Herrschaft der Sumerer
und Babylonier begann man hier die Sterne zu beobachten – das trockene
Klima machte eine gute Sicht auf die Himmelskörper möglich. Da man
annahm, dass die Gestirne von den Göttern bewegt werden, gab man den
Planeten deren Namen: Mond, Sonne, Venus, Merkur, Mars, Jupiter und
Saturn. Schon damals erkannten die Sternenforscher, dass es einen engen
Zusammenhang zwischen den Stellungen der Gestirne und dem Geschehen auf
unserem Planeten gibt. Aber erst im 5. Jahrhundert v. Chr. begannen
babylonische Gelehrte, die Gesetzmäßigkeiten der Himmelsbewegungen zu
erkennen und zu erforschen. Bald waren die Babylonier in der Lage,
astronomische Konstellationen voraus zu berechnen.
Weitere Ausbreitung erfuhr die Astrologie im
Zeitalter des Hellenismus, unter Alexander dem Großen. Der bedeutendste
Astrologe des Altertums war der in Alexandrien lebende Claudius
Ptolemäus. Große Anhängerschaft gewann die Astrologie im alten Rom – Kaiser Augustus ließ sich sein Aszendentenzeichen sogar auf Münzen prägen.
Nach dem Zerfall des Römischen Reiches wurde es still um die
Astrologie . Die frühchristlichen Denker wandten sich sogar vehement
gegen die Astrologie . In diesem Zusammenhang ist es
übrigens recht interessant zu erfahren, dass die Heiligen drei Könige –
laut neuester Erkenntnisse – Astrologen gewesen sein dürften, die
anhand der Sterne die Geburt des Jesus von Nazareth ermittelt haben
sollen.
In der Renaissance feierte die Astrologie
ein großes Comeback. Einerseits, weil die Araber sie wieder nach Europa
brachten und andererseits, weil die Wissenschaft die antiken Lehren
wieder zu entdecken begann. Die Astrologie kam erneut zu hohem Ansehen
und gelangte sogar zu wissenschaftlichen Ehren, indem ihr ein eigener
Lehrstuhl auf den Universitäten zugewiesen wurde. In dieser Zeit
beschäftigten sich viele große Gelehrte mit der Astrologie .
Besonders erwähnenswert sind Nikolaus Kopernikus und Johannes Kepler,
der ein großartiger Interpret von Horoskopen war. Auch unter den Ärzten
gab es bekannte Astrologen, z. B. Paracelsus, der sagte: Niemand soll
sich mit Medizin beschäftigen, wenn er keine Kenntnisse über Astrologie besitzt. Wie wir heute wissen, arbeitete selbst Galileo Galilei als Astrologe.
Mit dem Aufkommen der Naturwissenschaften begann abermals eine dunkle Zeit für die Astrologie . Vom Ende des 17. Jahrhunderts bis zum Ende des 19. Jahrhunderts apostrophierte man die Astrologie als Aberglauben und entzog ihr an allen Universitäten den Lehrstuhl. Mit Beginn des 20. Jahrhunderts wurde die Astrologie jedoch wieder anerkannt. Ab dieser Zeit nahm das Interesse für die Astrologie unaufhörlich zu. Heute verwenden sogar viele Naturärzte und Heilpraktiker diese Lehre als Grundlage für ihre Arbeit.
Mittlerweile beziehen viele Astrologen auch die „Reinkarnation“ in
ihre Berechnungen der Astrologie ein, denn anhand bestimmter
Planetenkonstellationen oder der so genannten Mondknotenachse können
sie erkennen, welche ungelösten Probleme aus früheren Leben in dieses
mitgebracht wurden, und was wir jetzt daraus lernen können.
Wahrscheinlich werden Sie jetzt vor allem wissen wollen, welche Vorteile die Astrologie
Ihnen persönlich bringt. Nun, ein ausgebildeter Astrologe ist in der
Lage, Ihre individuelle Planetenkonstellation zu errechnen und
darzustellen. Dies erfolgt in einem Horoskop (hora: die Stunde:
skopein: schauen; also die „Stundenschau“). Durch das Horoskop erhält
der Astrologe einen Überblick über Ihr „Lebensprogramm“. Er kann den
günstigsten Zeitpunkt für bestimmte Unternehmungen herausfinden und
Ihnen sagen, wann Sie besonders auf Ihre Gesundheit achten müssen oder
wo Ihre Chancen in der Liebe und im Beruf liegen.
Wenn Sie sich von einem unserer geschulten und erfahrenen Astrologen beraten lassen möchten, braucht er
Ihre persönlichen Daten wie Geburtsdatum, Geburtsort und genaue Uhrzeit
der Geburt. Ein Tipp: Wenn Sie die Geburtsuhrzeit nicht genau wissen,
können Sie diese im Rathaus oder dem Gemeindeamt ihres Geburtsortes
erfragen. Im Computerzeitalter ist das kein Problem und die Auskunft
erfolgt prompt.
Mit diesen Daten erstellt der erfahrene Astrologe zunächst ein
Individualhoroskop, das die grundsätzliche Wesensstruktur eines
Menschen erfasst. Es gibt Auskunft über Ihre Stärken, Schwächen,
Talente und Fähigkeiten. Der Berater kann auch frühkindliche Einflüsse
erkennen und damit Mutter/Vater-Blockaden und die daraus im späteren
Leben resultierenden psychischen Probleme. Außerdem werden Sie durch
die Astrologie erfahren, in welchem Zeitraum der
Saturn einen dunklen Schatten auf Ihr Seelenleben wirft und Sie Gefahr
laufen, alles zu schwarz zu sehen und zu Depressionen neigen.
Selbstverständlich sind unsere geschulten Astrologen auch in der Lage,
Ihnen Wege zu zeigen, wie Sie Ihre Probleme erfolgreich lösen können.
Neben dem gerade dargestellten Individualhoroskop gibt es noch
andere Horoskoparten, anhand derer die Astrologie gewisse
Schwierigkeiten voraussehen kann, mit denen Sie im Laufe ihres Lebens
konfrontiert werden.
Im Folgenden geben wir Ihnen einen kleinen Überblick über die
verschiedenen Horoskoparten, die unsere Astrologen gerne für Sie
erstellen werden.
Da der Experte im Horoskop die Ihnen zugeordneten Tierkreise,
Aspekte und die zwölf Häuser errechnen kann, erkennt er nicht nur,
welche Erfahrungen Ihnen in Ihren Beziehungen bevorstehen, sondern auch
welche Aufgaben und Probleme Sie im Beruf zu bewältigen haben werden.
Dank der Astrologie kann er Ihnen sagen, wie Sie auf andere Menschen wirken, oder herausfinden, was Ihre ureigensten Ziele in diesem Leben sind.
Das Partnerschaftshoroskop gibt Auskunft über die Ursachen der
Probleme, die Sie in Ihren Beziehungen haben. Sie können erfahren,
warum gewisse Schwierigkeiten auftreten und wo diese ihren Ursprung
haben. Der Astrologe kann Ihnen Klarheit darüber verschaffen, was Ihr
Partner von Ihnen erwartet und welche Vorstellungen er von einer
Partnerschaft hat. Die Astrologie kann auch als
psychodiagnostisches Instrument angesehen werden, denn sie ist in der
Lage, zu erkennen, wo in einer Beziehung Projektionen vorliegen. Das
heißt, wenn frühkindliche Blockaden in die Partnerschaft übertragen
werden, kann der Astrologe sie aufspüren und dazu beitragen, dass sie
erkannt und gelöst werden.
Für die Erstellung eines Partnerschaftshoroskops sind auf jeden Fall
die Daten beider Partner notwendig. Nur dann kann der Astrologe die
Konstellationen errechnen, welche gute oder schlechte Zeiten, Glück
oder Krisen, Nähe oder Trennung anzeigen. Weil auch der jeweilige
Zeitpunkt feststeht, können Sie sich darauf vorbereiten und vielleicht
sogar Gegenmaßnahmen ergreifen. Auch wenn Sie allein durch das Leben
gehen und sich eine Partnerschaft wünschen, kann der Astrologe Ihnen
sagen, wie die Chancen stehen: Wann der beste Zeitpunkt für neue
Bekanntschaften, einen Flirt oder den Beginn einer längeren Beziehung ist.
Sicherlich möchten sie auch wissen, was Sie in diesem Jahr erwartet.
Dann können Sie sich ein so genanntes Solarhoroskop erstellen lassen.
Hier werden Ihre Transite (d.h. die momentanen Gestirnstände im Aspekt
zu den Gestirnständen zum Zeitpunkt der Geburt bezogen) ermittelt.
Dadurch wird deutlich, wann die Venus Ihnen zulächelt und gute
Voraussetzungen für das Eingehen einer Partnerschaft bestehen.
Im Berufshoroskop sieht der Astrologe Ihre beruflichen Qualitäten
und Neigungen. Er kann Ihnen sagen, wo Ihre beruflichen
Herausforderungen liegen, in welchen Berufsparten Sie die größten
Chancen haben und wo Sie sich am besten entfalten können. Ob Sie als
Selbstständiger oder als Angestellter mehr Erfolg haben werden. Er kann
mit seinem in der Astrologie geschulten Auge sofort
erkennen, welche Karriere Sie einschlagen sollen und wann eine
berufliche Veränderung ratsam ist. Wenn Sie sich selbstständig machen
wollen, wird er Ihnen sagen, welcher Zeitpunkt der geeignetste ist, um
ein Geschäft zu gründen, und wann es besser wäre, es sein zu lassen.
Jetzt wollen wir Sie noch darauf aufmerksam machen, dass die Astrologie
Chancen und Krisen zu bestimmten Zeiten aufzeigen kann, aber wie Sie
damit umgehen, liegt ganz alleine an Ihnen. Die Sterne kann man nicht
zwingen, aber unsere geschulten und erfahrenen Astrologen können Ihnen
helfen, zu einem erfolgreichen und glücklichen Leben zu finden, indem
sie Sie dabei unterstützen, Ihre Anlagen und Fähigkeiten vorteilhaft zu
nützen, Ihre Chance zum gegebenen Zeitpunkt zu erkennen und die
Beziehungen zu Ihrer Umwelt sowie zu Ihren Mitmenschen optimal zu
gestalten.
Wahrsagen
An dieser Stelle
wollen wir erklären, was man unter Wahrsagen eigentlich versteht und
welche verschiedenen Formen von Wahrsagen es gibt. Unter Wahrsagen –
auch Mantik genannt – versteht man im Allgemeinen die Fähigkeit eines
Menschen, Geschehnisse durch gewisse Praktiken vorherzusehen. Beim Wahrsagen
blickt das Medium aber nicht nur in die Zukunft, sondern auch in die
Gegenwart und Vergangenheit, um dem Rat Suchenden Klarheit über dessen
Situation zu verschaffen. So gesehen ist das Wahrsagen eine Form der
übernatürlichen Wahrnehmung.
Das Bestreben, einen Blick in die Zukunft zu werfen, gibt es
praktisch in allen Religionen und Kulturen. Es hat seinen Ursprung
darin, durch Orakel den göttlichen Willen zu erkunden. Wahrsagen
wurde in der Vergangenheit in zahlreichen verschiedenen Formen
ausgeübt: Die Palette reicht von der Deutung des Verhaltens von Tieren
über die Beobachtung des Fluges des Vögel, das Lesen von
Tiereingeweiden, das Deuten von hochgeworfenen Knochensplittern, die
Interpretation von Feuerrauch und das Wahrsagen beim Bleigießen bis hin zum Lesen des Kaffeesatzes.
Nicht alle Methoden hielten sich bis in die Gegenwart – heute sind
vor allem Praktiken wie die Astrologie , die Numerologie , das Pendeln
und das Kartenlegen von Bedeutung. Welche Methode ein Fragesteller
wählt, hängt weniger von seinen individuellen Vorlieben als von seiner
aktuellen Lebenslage ab. Um Ihnen die Entscheidung für die eine oder
andere Praktik zu erleichtern, wollen wir Ihnen im Folgenden die
wichtigsten Methoden des Wahrsagens vorstellen:
Astrologie Unter Astrologie versteht man die Interpretation von
Himmelskörpern in unserem Sonnensystem und ihrer Stellung, um diese
Erkenntnisse zum Wahrsagen zu verwenden. Dabei sind der Ort und die Zeit der Geburt sowie die Stellung der Himmelskörper wichtig: Beim Wahrsagen
mithilfe der Astrologie wird die Planetenkonstellation berechnet, die
man zur Geburtszeit vom Geburtsort einer Person aus sieht und die
wichtige Charaktereigenschaften vorgibt. Je nach Ort und Zeit der
Geburt stehen die Planeten in zwölf unterschiedlichen Tierkreiszeichen,
die großen Einfluss auf das Wahrsagen haben: Widder, Stier, Zwillinge, Krebs, Löwe, Jungfrau, Waage, Skorpion, Schütze, Steinbock, Wassermann und Fische.
Wahrsagen anhand der Astrologie ist vor allem bei Fragen nach der
Persönlichkeit ideal. Fragen nach Begabungen, Charaktereigenschaften
oder einer besseren Nutzung der Talente richtet man am besten an einen
Astrologen. Aber auch bei Problemen in der Partnerschaft kann die
Astrologie mögliche Lösungsansätze wahrsagen . Dabei lernt der Rat
Suchende nicht nur sich selbst, sondern auch seinen Partner besser
verstehen und vermag durch das Wahrsagen anhand der Sterne Krisen in
der Beziehung besser zu bewältigen. Natürlich können auch alle, die
noch auf der Suche nach dem Mann oder der Frau ihrer Träume sind, durch
Wahrsagen mit der Astrologie erfahren, wann es Fortuna besonders gut mit ihnen meint.
Wahrsagen mithilfe der Astrologie beantwortet auch viele Fragen zur
weiteren Entwicklung der beruflichen Situation. Jeder, der sich
beruflich verändern und erfahren möchte, wann die Gelegenheit dafür
besonders günstig ist, erhält wertvolle Hilfestellung durch das
astrologische Wahrsaen. Dasselbe gilt auch für alle, die sich selbstständig machen wollen, oder
für Unternehmer, die einen neuen Mitarbeiter einzustellen gedenken.
Das Kartenlegen Wahrsagen durch Kartenlegen stellt Trends in
der Entwicklung und bestimmte Ereignisse in der Zukunft in den
Mittelpunkt. Diese Form empfiehlt sich in erster Linie dann, wenn
größere Veränderungen bevorstehen. Berufliche, monetäre oder private
Fragen können durch das Wahrsagen mit Karten ebenso geklärt werden wie
Ereignisse aus der Gegenwart oder Vergangenheit. Das Kartenlegen gibt
zudem die Einstellungen bestimmter Personen und deren Absichten Ihnen
gegenüber preis.
Das Wahrsagen durch Kartenlegen gestattet aber – im Gegensatz zur
Astrologie – keine genauen Aussagen über die Persönlichkeit einer
Person. Das Wahrsagen mit Karten beantwortet eher Fragen nach richtigen
Entscheidungen, die den weiteren Lebensweg beeinflussen. Beim Wahrsagen anhand von Karten werden unterschiedliche Decks wie etwa Tarot-, Lenormand-, Engels-, Kipper- und Skatkarten verwendet. Beim Wahrsagen mit einem dieser Decks ebnen die Karten den Weg von Symbolen und Botschaften aus dem Unterbewusstsein ins Bewusstsein.
Das Hellsehen Die vielleicht schwierigste Form von Wahrsagen
ist das Hellsehen, da hierbei Informationen zu Begebenheiten in der
Gegenwart, Vergangenheit oder Zukunft auf übersinnliche Weise und ohne
Hilfsmittel bezogen werden . Hellseher können mit ihrem „sechsten Sinn“
erkennen, wie andere Menschen über den Fragesteller denken oder was die
Zukunft für diesen bringen wird. Das Wahrsagen durch Hellsehen kann
aber nicht nur Gewissheit über die Personen im Umfeld des Rat Suchenden
schaffen, sondern auch konkrete Vorschläge für dessen künftiges
Verhalten geben. Der Hellseher kann sich als Medium beim Wahrsagen in
die Gedankenwelt einer Person versetzen. Dabei spielt aber seine
momentane Verfassung eine erhebliche Rolle und es kann auch vorkommen,
dass die Eingebungen nur undeutlich sind.